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Jahreskonzert 2012

Großer Auftritt

Böhmisch-mährisch-fantastisch

Die Musikkapelle Breitenbrunn begeisterte ihre Zuhörer Von Maria Schmid

Unter Leitung von Armin Preschl stellten die Musiker in Breitenbrunn ihr Talent unter Beweis. Beim Jahreskonzert gab es großen Applaus.

Foto: sid

Breitenbrunn Was kann man tun, um Hunderte Gäste in einen Saal, eine Halle oder ein Festzelt einzuladen? Ganz klar! So richtig schöne, flotte Blasmusik spielen. Am besten beliebte Polkas und Märsche von Komponisten wie Kurt Gäble, Jacob de Haan, Rudi Fischer oder Karel Vacek. Und genau das hat die Blaskapelle Breitenbrunn getan. Der Saal war voll und die Zuhörer genossen ein sehr unterhaltsames Konzert mit böhmisch-mährischem Charakter.

Die Jugendkapelle der Gemeinde mit 50 jungen Musikern unter der einfühlsamen Leitung von Christine Räth begann gleich mit „Fantasia“, um die Gäste mit „Yellow Mountains“ dann in die Bergwelt der Schweiz zu entführen. Die Abstecher gingen in die keltischen Regionen und erzählten mit der „Music from Titanic“ vom Luxusliner, dessen Jungfernfahrt vor 100 Jahren so dramatisch endete. Natürlich durften die jungen Talente nicht ohne Zugabe, einer Marschfolge, von der Bühne gehen.

Der kirschrote Vorhang fiel für den Wechsel zur Musikkapelle Breitenbrunn. Dass die Musikerinnen und Musiker ihr „Handwerk“ verstehen, zeigten sie nicht nur bei den vielen aufgeführten Werken wie den Konzertmärschen „Neue Welt“ und „POS Konzertmarsch“ von Edward Maj, sondern auch bei weichem und schmeichelndem Gesang der vier Solisten. Armin Preschl hatte das Stück „Lass die Träume nie verloren geh’n“ von Walter Widemair für seine Musikanten und die Gesangssolisten Michaela Weigele und Robert Bisle neu arrangiert. So auch das zauberhafte „Hallelujah“ von Leonard Cohen, das Michaela Weigele mit großer Inbrunst sang. „Schön bei euch zu sein“ von Ernst Hutter sang sie gemeinsam mit Gerhard Rogg. Der Vierte im Gesangsquartett war Leo Rampp.

Als herausragende Solisten spielten Jochen Haupeltshofer am Saxophon „The Rose“, Marina Preschl an der Posaune „Hey Jude“, Tobias Jehle und Thomas Haupeltshofer brachten „Silberne Trompeten“ zum Jubilieren. Josef Haberstock alias „Broadway Joe“ war in diesem Jahr der kabarettistische Moderator, natürlich in Allgäuer Mundart. Er stellte die einzelnen Musiker in amüsanten Andeutungen vor und brachte kleine Geschichten und Sketche aus seinem Repertoire zum Besten.

Armin Preschl sagte seinen Musikern am Ende des Konzertes Dank für den unermüdlichen Einsatz bei den Wertungsspielen und für das Jahreskonzert. Dank an das Publikum waren mehrere Zugaben. Mit dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“ verabschiedeten sich die Musikanten, nicht jedoch die Gäste. Sie genossen noch weiter die Gastfreundschaft im Haus der Vereine.